Ai Weiwei life and biography

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Ai Weiwei biography

Date of birth : 1957-05-18
Date of death : -
Birthplace : Peking
Nationality : Chinesische
Category : Arts and Entertainment
Last modified : 2011-06-06
Credited as : Konzeptkünstler, Designer von Architektur , Ai Qing

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Ai Weiwei ( * 1957 in Peking) ist einer der führenden Konzeptkünstler der Volksrepublik China. Er ist auch als unabhängiger Kurator und Designer von Architektur und als Gesellschaftskritiker bekannt.

Ai wurde 1957 als Sohn des chinesischen Dichters und Regimekritikers Ai Qing geboren. Durch die 20-jährige Verbannung des Vaters wuchs er zunächst in der Mandschurei und in Xinjiang auf. 1978 schrieb er sich an der Pekinger Filmakademie ein und studierte dort unter anderem mit den berühmten chinesischen Regisseuren Chen Kaige und Zhang Yimou. 1979 Gründung der Künstlergruppe Stars Group, die die staatliche Propagandakunst ablehnte. Von 1981 bis 1993 lebte er in den USA, vor allem in New York City, und beschäftigte sich in dieser Zeit vor allem mit Performance-Kunst und Konzeptkunst. 1993 kehrte er wegen der Erkrankung seines Vaters wieder nach Peking zurück, wo er auch heute noch im Kunstbezirk Dashanzi lebt.

Ai Weiwei hat als einer der Künstler der documenta 12 das Projekt Fairytale gestaltet. Bei dieser Kunstaktion, die sich konzeptionell mit Ökonomie, Gesellschaft und Kultur befasste, wurden 1000 chinesische Landsleute in Gruppen von etwa je 200 von Ai nach Kassel eingeladen.

Am Nachmittag des 20. Juni 2007 zerstörte in Kassel der Dauerregen von bis zu 60 Litern pro Quadratmeter/Stunde seine aus Türen und Fenstern alter Häuser, die dem derzeitigen Bauboom in China weichen mussten, bestehende Installation Template. Der Künstler verzichtete auf eine Rekonstruktion, denn durch die Auswirkungen des Regens werde nun „die Kraft der Natur sichtbar“.

Nationalstadion Peking

Als künstlerischer Berater stand Ai dem Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron bei der Konstruktion des Nationalstadion Pekings für die Olympischen Sommerspiele 2008 zur Seite. Kurz vor der Eröffenungsfeier der Spiele erklärte er, an dieser nicht teilzunehmen und so vom Recht auf freie Wahl Gebrauch zu machen, das für ihn unverzichtbar ist.


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