Arakatsu Bunsaku life and biography

Arakatsu Bunsaku picture, image, poster

Arakatsu Bunsaku biography

Date of birth : -
Date of death : -
Birthplace : Japan
Nationality : Japanischer
Category : Science and Technology
Last modified : 2011-09-29
Credited as : Physik-Professor, ,

0 votes so far

Arakatsu Bunsaku (* 1890; † 1973) war ein japanischer Physik-Professor, der im Zweiten Weltkrieg das japanische Atomforschungsprogramm der Kaiserlichen Japanischen Marine leitete. Arakatsu war ein ehemaliger Student Albert Einsteins.

Arakatsu Bunsaku baute 1934 einen eigenen Teilchenbeschleuniger und stellte fest, dass jede Spaltung eines U-235-Atoms im Mittel 2,6 Neutronen freisetzt. Er veröffentlichte sein Ergebnis am 6. Oktober 1939 in einer Physikzeitschrift. In der Folgezeit führte Arakatsu mit anderen Physikern an der Universität von Kyoto Gespräche über die Nutzungsmöglichkeiten der Atomenergie und schloss sogar die Entwicklung einer Atombombe nicht aus. Er stellte zu diesem Zweck ein Forschungs- und Entwicklungsteam zusammen, dem auch Sakae Shimizu und der spätere japanische Physik-Nobelpreisträger Hideki Yukawa angehörten. Das Institut für chemische und physikalische Forschung und ein Konzern in Hugnam, Nordkorea unterstützten die Bemühungen. Das Projekt wurde 1942 unter dem Codenamen F-Go gestartet und war primär dafür vorgesehen, Erdöl durch Atomenergie zu ersetzen, da durch die Lage im Pazifikkrieg Erdöl zu einem kostbaren Gut geworden war und stetig knapper wurde. In diesem Punkt unterschied es sich zu dieser Zeit kaum vom etwa gleichzeitig angelaufenen deutschen Atomprogramm. Je mehr sich jedoch das Blatt gegen die Japaner wendete, desto intensiver wurde auch die Forschung zum Bau einer Atombombe vorangetrieben. Unmittelbar nach dem amerikanischen Atombombenabwurf auf Hiroshima kam die Weisung von Marineminister Mitsumasa Yonai eine Untersuchungskommission zu bilden und im betroffenen Gebiet die Auswirkungen der ersten Atombombenexplosion zu untersuchen. Die nach Tokio verbrachten Berichte und Artefakte gingen größtenteils nach Kriegsende verloren. Einige befinden sich heute im Yamato Museum in Kure.

Read more


 
Please read our privacy policy. Page generated in 0.08s