Claudia Amura life and biography

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Claudia Amura biography

Date of birth : 1970-08-26
Date of death : -
Birthplace : Buenos Aires
Nationality : Argentinische
Category : Sports
Last modified : 2011-08-20
Credited as : Schachspielerin, ,

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Claudia Noemí Amura ist ein argentinische Schachspielerin.

Als sie sieben Jahre alt war, lernte sie von ihrem Vater das Schachspielen. Sie ist Direktorin einer Schachschule in Merlo in der argentinischen Provinz San Luis. Sie unterrichtet auch an der spanischen Online-Schachschule von Alexei Schirow, die vom Spanischen Schachbund für Jugendtraining genutzt wird. Sie schrieb Kolumnen für die Tageszeitungen La Nación (Buenos Aires), Página/12 (Buenos Aires) und El Liberal (Santiago del Estero). Sie dozierte auf Kursen für Sportjournalisten an der Schule DEPORTEA. Seit 1997 ist sie mit dem mexikanischen Schachgroßmeister Gilberto Hernández verheiratet. Das Paar hat vier Kinder, drei Jungen und ein Mädchen.

Sie gewann sechs südamerikanische Frauenmeisterschaften (1990, 1992, 1994, 1996, 1998 und 1999) und wurde achtmal argentinische Frauenmeisterin. 1986 gewann sie das Turnier Voz da Unidade in São Paulo, 1990 das Grand Prix Open in Buenos Aires, das Frauenturnier des Capablanca-Memorials auf Kuba und das Zonenturnier der Frauen in La Paz. Bei der Juniorenweltmeisterschaft U20 1990 wurde sie Dritte. 1991 gewann sie das Zonenturnier der Frauen in São Paulo. 1992 gewann sie die Meisterschaft von Buenos Aires, wurde Zweite bei der panamerikanischen U20-Meisterschaft in Paraguay und gewann das Zonenturnier von Brasília. 1995 gewann sie das Hexagonal-Frauenturnier in Ribeirão Preto. Sie gewann die panamerikanische Frauenmeisterschaft 1997 in Mérida, Venezuela. 2001 gewann sie das Open in Ponferrada. 2007 gewann sie das Zonenturnier in Potrero de los Funes, Provinz San Lui, und qualifizierte sich damit für die nächste Frauenweltmeisterschaft, bei der sie in der ersten Runde gegen Ruan Lufei ausschied.

Sie nahm an sechs Schacholympiade teil: zwischen 1988 und 1998 am ersten Brett sowie 2008 am zweiten Brett. Bei Olympiaden holte sie 42 Punkten aus 68 Partien (+28, =28, −12). 1996 in Eriwan war Argentinien nicht angetreten. Bei der Schacholympiade 1990 in Novi Sad erhielt sie eine individuelle Silbermedaille für ihr Ergebnis von 8 aus 10.

Ihr erster Schachverein war Jaque Mate. Im Alter von 15 Jahren spielte sie beim Centenario Club Argentino, wo ihr Trainer von 1985 bis 1990 der argentinische Schachgroßmeister Óscar Panno war.

Seit 1998 trägt sie als erste iberoamerikanische Frau den Titel Großmeister der Frauen (WGM). Ihre aktuelle Elo-Zahl beträgt 2344 (Stand: Oktober 2008), damit liegt sie hinter Carolina Luján auf dem zweiten Platz der argentinischen Frauenrangliste. Im Januar 1991 lag sie mit ihrer bis jetzt höchsten Elo-Zahl von 2405 auf dem zwölften Platz der FIDE-Weltrangliste.

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