Jakob Ackeret life and biography

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Jakob Ackeret biography

Date of birth : 1898-03-17
Date of death : 1981-03-27
Birthplace : Zürich, Switzerland
Nationality : Schweizer
Category : Arhitecture and Engineering
Last modified : 2011-05-03
Credited as : Aerodynamiker, Luftfahrtingenieur, Instituts für Aerodynamik an der ETH Zürich

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Jakob Ackeret (* 17. März 1898 in Zürich; † 27. März 1981 in Küsnacht) war ein Schweizer Aerodynamiker.

Leben

Jakob Ackeret wird 1898 in Zürich als Sohn eines Schlossermeisters geboren. Nach Ablegen der Maturitätsprüfung 1916, immatrikuliert er sich im Oktober des gleichen Jahr an der ETH Zürich im Fach Maschinenbau. Nach dem Diplom im März 1920 tritt er am 1. Oktober 1920 eine Stelle als Assistent für kalorische Maschinen bei Aurel Stodola an. Im Herbst 1921 geht Ackeret zu Ludwig Prandtl nach Göttingen. Der ursprünglich auf ein Jahr geplante Studienaufenthalt dauert bis 1927. In Göttingen arbeitet er vor allem auf dem Gebiet der Flugzeugaerodynamik, sein besonderes Interesse gilt den Problemen des Hochgeschwindigkeitsfluges. In den Jahren 1925–1926 leitete er den Ausbau des neu gegründeten Kaiser-Wilhelm-Instituts für Strömungsforschung. Ackeret kehrt 1927 in die Schweiz zurück und tritt die Stelle eines Chefhydraulikers bei der Escher Wyss AG in Zürich an. Im Jahr 1928 habilitiert er sich mit der Schrift Über Luft-Kräfte bei sehr grossen Geschwindigkeiten insbesondere bei ebenen Strömungen und wird zum Privatdozenten an der ETH Zürich berufen. In seiner Habilitationsschrift schlägt er den Begriff der Mach-Zahl vor. 1931 wird er zum außerordentlichen Professor ernannt und schliesslich 1934 zum ordentlichen Professor und Leiter des Instituts für Aerodynamik an der ETH Zürich, eine Position, die er bis zu seiner Emeritierung 1967 innehat.

Wissenschaftliche Leistungen

Jakob Ackerets Hauptarbeitsgebiet ist die Strömungswissenschaft. Von ihm stammen wichtige theoretische Grundlagen, deren Anwendungen im Maschinenbau und Flugwesen er förderte. Sein Interesse gilt auch anderen Problemen wie der Kavitation in Wasserturbinen, dem Winddruck auf Gebäude sowie der Belüftung von Tunneln.

Die von ihm eingeführten aerodynamischen Untersuchungsmethoden sind ein wichtiges Mittel bei der Verbesserung von Dampf- und Gasturbinen. Sie wurden auch bei der Untersuchung des Einsturzes der Tacoma-Brücke (1940) verwendet.

Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehören die Forschungen zum Überschallflug. Bereits in seiner Göttinger Zeit, 1925, wendet er die, heute nach ihm benannte, linearisierte Theorie auf Überschallströmungen an Profilen mit scharfer Vorder- und Hinterkante an. In seinem Beitrag zum Handbuch der Physik werden erstmals Überschallströmungen behandelt.

Ackeret entwickelt einen Verstellpropeller für Schiffe, dessen Weiterentwicklun später auch in Flugzeugen wie den Schweizer Kampfflugzeugen C-36 und Morane D-3802/03 eingesetzt wird.

Zusammen mit Curt Keller von der Forschungsabteilung von Escher Wyss entwickelt er eine geschlossene aerodynamische Dampfturbine, die sogenannte AK-Anlage.

Unter der Leitung von Ackeret werden am Institut für Aerodynamik ein Unterschall- und ein Überschall-Windkanal errichtet. Die am Windkanal durchgeführten Untersuchungen sind von großem Interesse für das Schweizer Militär und die Flugzeugindustrie. Der Überschall-Windkanal wird 1935 in Italien nachgebaut.

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