Nicolette Krebitz life and biography

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Nicolette Krebitz biography

Date of birth : 1972-09-02
Date of death : -
Birthplace : Berlin, Deutschland
Nationality : Deutsche
Category : Arts and Entertainment
Last modified : 2011-04-01
Credited as : Schauspielerin, Regisseurin und Musikerin, Herbst

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Nicolette Krebitz ist eine deutsche Schauspielerin, überwiegend in Kino- und Fernsehfilmen, Regisseurin und Musikerin. Zusätzlich arbeitet sie als Sprecherin für Hörspiele und Hörbücher (unter anderem Nana von Émile Zola).

Sie wuchs vaterlos bei ihrer Mutter in Berlin auf. Zum Film kam sie über ein Kinder-Casting, zu dem eigentlich nur ihre Schwester wollte. An der Seite von Harald Juhnke spielte sie in Sigi, der Straßenfeger dessen Tochter.

Während der Schulzeit eher Kinderstar in Fernsehfilmen und -sendungen, absolvierte Nicolette Krebitz nach Abbruch der Schule eine klassische und moderne Tanzausbildung am Ballett-Centrum und lernte an der Schauspielschule „Der Kreis“ (Fritz-Kirchhoff-Schule).

Mit den Hauptrollen in Domenica sowie den Fernsehproduktionen Schicksalsspiel und Ausgerechnet Zoé erzielte sie größere Aufmerksamkeit. Für ihre Darstellung der HIV-infizierten Zoé wurde sie mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Den großen Publikumserfolg erreichte Nicolette Krebitz 1997 mit bandits, für den sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen Katja Riemann und Jasmin Tabatabai einen Soundtrack schrieb, der Gold-Status erlangte. 2001 produzierte sie mit Jeans ihren ersten Spielfilm, bei dem sie auch selbst Regie führte.

2008 drehte Krebitz gemeinsam mit Fatih Akın, Wolfgang Becker, Dominik Graf, Sylke Enders, Romuald Karmakar, Isabelle Stever, Hans Steinbichler, Tom Tykwer und Hans Weingartner einen Episodenfilm zur Lage Deutschlands. Das Projekt Deutschland 09, das sowohl aus Spiel- als auch Dokumentarfilmen besteht, ist an den Film Deutschland im Herbst (1978) angelehnt und feierte auf der Berlinale 2009 seine Welturaufführung.

Nicolette Krebitz lebt zusammen mit ihrem Sohn in Berlin.

Filmografie:

1984: Sigi, der Straßenfeger
1993: Schicksalsspiel ; Durst
1994: Der Mann mit der Maske ; Ausgerechnet Zoé
1995: Kinder des Satans ; Babyfon – Mörder im Kinderzimmer ; Tatort: Ein ehrenwertes Haus ; Unter Druck (TV)
1996: Tempo
1997: bandits
1998: Die Bubi Scholz Story
1999: Long Hello & Short Goodbye
2000: Der Tunnel
2001: Die Männer ihrer Majestät (All the Queen´s Men) ; Jeans (Regie)
2002: So schnell Du kannst
2005: Mädchen am Sonntag
2006: Tatort: Pechmarie
2007: Das Herz ist ein dunkler Wald (Regie und Drehbuch) ; Epigenetik (Regie)
2009: Deutschland 09 (Episode: Die Unvollendete; Regie und Drehbuch)

Auszeichnungen

1994:
Telestar für Unschuldsengel
International Festival Valencia als Beste Nachwuchsschauspielerin
Adolf-Grimme-Preis für Schicksalsspiel

1995:
Telestar Förderpreis im Bereich Fernsehspiel
Goldene Kamera für Besondere schauspielerische Leistung
Adolf-Grimme-Preis für Ausgerechnet Zoé

1997:
Goldene Schallplatte für den bandits-Soundtrack
Musikpreis R.SH Gold für den bandits-Soundtrack

1998:
Bayerischer Filmpreis für die Musik zu bandits
Deutscher Internet Filmpreis in Bronze für bandits

2002:
Kinofest Lünen: 1. Preis – die „Lüdia“ – für Jeans

2003:
Sonderpreis beim Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für „herausragende Leistungen“ in dem Film So schnell Du kannst

2004:
Goldene Kamera als Beste Schauspielerin für die Rolle der Linda in So schnell Du kannst

2006:
Schleswig-Holstein Filmpreis für das Beste Drehbuch: Das Herz ist ein dunkler Wald

2007:
Preis der deutschen Filmkritik (Spezialpreis) für die Regie – gemeinsam mit Bella Halben (Kamera) für Das Herz ist ein dunkler Wald

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