Oleta Adams (De.) biography
Date of birth : 1962-05-04
Date of death : -
Birthplace : Seattle, Washington, USA
Nationality : US-Amerikanische
Category : Arts and Entertainment
Last modified : 2011-05-09 13:52:15
Credited as : Soul-Sängerin, Jazz-Sängerin und Pianistin,
Oleta Adams ist die Tochter eines Predigers und wächst von daher schon von Kindesbeinen an mit Gospel-Musik auf. Oleta ist sechs Jahre alt, als ihre Familie nach Yakima, Washington umzieht - fälschlicherweise wird Yakima in mehreren Biografien als ihr Geburtsort angegeben.
Als Kind singt sie Gospels in der Pilgrim Rest Baptist Church, der Gemeindekirche ihres Vaters, erlernt sehr früh das Klavierspielen und leitet als Elfjährige bereits vier Gospelchöre. Mit 18 entscheidet sie sich bewusst für den Beruf als Profimusikerin, der erhoffte Erfolg lässt zunächst auf sich warten, da in den 70er Jahren das Disco-Genre dominiert und Soul-Stimmen zu dieser Zeit nicht gefragt sind. Anfang der 80er Jahre zieht sie daher nach Kansas City um, wo sie als Barpianistin in Hotels und Showrooms arbeitet. In dieser Zeit veröffentlicht sie zwei selbst finanzierte, aber ebenso wenig erfolgreiche Alben.
1985 wird sie bei einem Gig in einer Hotelbar in Kansas City von Curt Smith und Roland Orzabal von der Band Tears for Fears entdeckt, die am selben Abend einen Auftritt in der Stadt haben und nach dem Konzert zufällig die Bar besuchen. Beide laden Oleta spontan ein, bei ihrem nächsten Album "The Seeds of Love" als Sängerin mitzuarbeiten. Das Album wird 1989 veröffentlicht. Später wurde das Duett auf dem Album "Raoul And The Kings Of Spain" mit dem Song "Me And My Big Ideas" wiederholt.
1990 produzieren Roland Orzabal und Dave Bascombe, der Produzent von "The Seeds of Love" im Gegenzug das erste Solo-Album von Oleta Adams mit dem Titel Circle Of One. Die darauf enthaltene Cover-Version des Songs "Get Here", der im Original von Brenda Russell stammt, wird als Single ausgekoppelt und erreicht eine Top-5-Platzierung in den amerikanischen Billboard-Charts - nicht zuletzt deswegen, weil dieser sehr sentimentale Song zur Hymne für diejenigen amerikanischen Familien wurde, deren Familienväter als Soldaten in den Golf-Krieg ziehen mussten
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